5 Dinge, die Sie vor der Ankunft Ihres Au-pairs vorbereiten sollten

Vereinfachen Sie Ihrem Au-pair den Start in Ihrer Familie

Sie erwarten ein neues Familienmitglied und dies nicht in Form von Nachwuchs: Ein Au-pair zieht zu Ihrer Unterstützung ein. So können Sie dem Au-pair den Start erleichtern.

Stellen Sie sich vor, Sie kämen in einem anderen Land, in einem anderen Haus, in einer neuen Familie an: Worüber würden Sie sich freuen und was würde Ihnen die Ankunft erleichtern? Die folgenden fünf Punkte sollten Sie beachten – vielleicht können Sie ja auch noch etwas hinzufügen…

1. Kinder einweihen!

Welche Personen werden besonders viel mit dem Au-pair Zeit verbringen? Genau: ihre Kinder. Daher ist die kindliche Meinung zu dem neuen Mitbewohner mehr als wichtig und stellt die Weichen für das Funktionieren der neuen Familiensituation. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über das Au-pair, stellen Sie in Aussicht in welchen Bereichen sich das Familienleben durch das Au-pair positiv entwickeln und verändern wird. Vielleicht ist es Ihnen sogar möglich im Vorfeld mit dem Au-pair in Kontakt zu treten – ob durch die Internettelefonie oder den altbewährten Briefwechsel.

2. Gemütlicher Rückzugsort!

Sie können Ihrem Au-pair auch räumlich das Ankommen erleichtern, indem Sie bereits vor der Anreise des neuen Kinderbetreuers den ausgewählten Raum verschönern. Frische Laken, guter Geruch, eine kleine Willkommenskarte, ein paar Blümchen und das gute Gefühl willkommen zu sein stellt sich fast von selbst ein. Besonders hilfreich ist es, wenn Sie dem Au-pair sagen, dass es versuchen soll, sich in diesem Zimmer wohl zu fühlen und so einzurichten, wie es seinem Geschmack entspricht.

3. Letzte administrative Feinheiten!

Es gibt viele administrative Dinge, wie beispielsweise wichtige Versicherungen zu beachten, wenn Sie ein Au-pair in Ihrer Familie aufnehmen. Die Dinge, die Sie aber unmittelbar vor der Ankunft Ihres Au-pairs bedenken sollten, betreffen die Fortbewegung und Kommunikation: Ihr Au-pair ist weit von zu Hause entfernt und daher ist es sicherlich sehr wichtig, dass es Kontakt in die Heimat aufnehmen kann. Denken Sie sowohl an einen PC-Zugang für das Au-pair als auch an eine SIM-Karte eines inländischen Anbieters (am besten des Anbieters, der die günstigsten Konditionen für Telefonate ins Ausland anbietet). Bezogen auf die Fortbewegung wäre es günstig, Sie würden Ihrem Au-pair ein Ticket für den Nahverkehr bereitlegen, damit es die Umgebung erkunden kann und sich mit Ihren Kindern barrierefrei fortbewegen kann. Stellen Sie ihm aber ein Auto zur Verfügung, sollten Sie zuvor Ihre Versicherung zu überprüfen und gegebenenfalls das Au-pair in die Police hinzufügen lassen.
Hilfreich ist auch, wenn Sie dem Au-pair wichtige Informationen und relevante Adressen auflisten und auch einen Stadtplan kann in der ersten Zeit eine wichtige Orientierungshilfe bieten.

4. Mentale Unterstützung bieten!

Es empfiehlt sich sowohl seitens der Gastfamilie als auch seitens des Au-pairs, bereits im Vorfeld der Tätigkeit den Kontakt zu pflegen. Sei es via E-Mail, Internet- oder herkömmlicher Telefonie. Unmittelbar vor dem Beginn des Zusammenlebens können Sie als Mitglied der Gastfamilie dem Au-pair die Ankunft erleichtern, indem Sie sich explizit nach dem Befinden des Kinderbetreuers erkunden. Ist das Au-pair aufgeregt, können Sie so bereits auf Ängste oder unangenehmes Bauchkribbeln einwirken und dies verringern, indem Sie das Gefühl vermitteln, dass Sie sich auf sie oder ihn freuen.

5. Möglichkeiten aufzeigen!

Ihr Au-pair wird sich sicherlich darüber freuen, wenn Sie ihm oder ihr einige Möglichkeiten aufzeigen, die derjenige in seiner Freizeit unternehmen könnte. In diesem Fall böte sich zum Beispiel die Adresse einer Sprachschule oder einiger Sportvereine an. Auch Hinweise zu netten Cafés und Bars kann das Au-pair nutzen, um neue Kontakte herzustellen und sich schneller wohl zu fühlen.



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