Kinderbücher: Wie bringe ich meinem Kind den Umgang mit Behinderungen bei?

Antworten auf Fragen ihres Kindes zu finden, fällt Eltern mal leichter und mal schwerer. Wie besprechen Sie mit Ihrem Kind das Thema Behinderung? Bücher können dabei helfen.

Es gibt Themen, da fühlt es sich an, als würde man auf Glatteis hin und her schlittern – keinen festen Stand ergattern können. Es ist zumeist nicht die Frage des Kindes, welche die Funktionsweise der Rolltreppe hinterfragt (obwohl die Tatsache, dass die Treppe genauso plötzlich auf wundersame Weise endet wie sie beginnt viel Raum für Spekulationen lässt), sondern die komplizierteren Fragen. Die, mit denen viele Eltern sich selbst bislang nur wenig beschäftigt haben, weil sie beispielsweise die eigene Person nicht betreffen. Eines dieser Themen ist Behinderung.
 

Aber Eltern können sich gezielt auf diese Fragen vorbereiten. Um nicht auszuweichen, kann man sich vorher darüber Gedanken machen oder das Thema aktiv selbst aufgreifen. Auf, auf: Ein guter Einstieg gelingt meist mit einem guten Buch!

Kinderbücher
… erklären manchmal Erwachsenen noch etwas

 

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Irgendwie Anders
 
von Kathryn Cave und Chris Riddell
 
Der kleine Irgendwie Anders gibt sich die grösste Mühe, so zu sein wie die Anderen. Doch irgendwie ist er anders. Bis zu dem Tag als ein kleines anderes Etwas vor seiner Tür steht, lebt Irgendwie Anders auf einem hohen Berg ganz allein. Und was dann passiert, ist für ein Kinderbuch überraschend und sehr ehrlich. Und findet ein wunderschönes Ende.
 

 

 

 

 

 

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Juli
 
von Kirsten Boie
 
Das Leben des Kindergartenkindes Juli wird mit all seinen Sorgen und Nöten beschrieben. Kirsten Boie vermag es, mit viel Witz und Charme, aber vor allem Einfühlungsvermögen das Erleben von Juli zu Papier zu bringen. Besonders gut gelingt ihr das auch in der Geschichte, die davon erzählt wie Juli auf den Jungen trifft, der mit einer Art obercoolem Mobil unterwegs ist.
 

 

 

 

 

 

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Planet Willi
 
von Birte Müller
 
Birte Müller nimmt den Leser mit in die Welt ihres Sohnes Willi. Eher als ein Entdecker, denn als ein Leser, findet man einen Einblick in das bunte, das wilde, das vor Kraft und Energie strotzende Leben von Willi. Komm mit deinem Kind mit! Es wird euch gefallen!
 

 

 

 

 

 

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„Ben lacht“
 
von Elizabeth Laird
 
Anna bekommt ein Geschwisterchen und vom ersten Augenblick weiss sie, sie wird es lieben. Er hat einen riesigen Wasserkopf und er wird nie sein wie andere Kindern. Doch in der Schule erzählt sie nichts von seiner Behinderung. Unsentimental und umfassend erzählt dieses Buch, wie sich das Leben einer Familie durch die Geburt eines behinderten Kindes verändert.
 

 

 

 



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