Ferienlager und Sommercamps

Ferienlager und Sommercamps

So finden Sie die passende Sommerbeschäftigung für Ihr Kind

Mehrere Wochen Sommerferien der Kinder lassen sich bei vielen Familien nicht mit den Arbeitszeiten vereinbaren. Eine passende Alternative, um diese Wochen zu überbrücken, sind Ferienlager oder Sommercamps.

Das richtige Sommercamp oder Ferienlager finden

Viele Erwachsenen sind in ihrer Jugend selbst ins Ferienlager oder Sommercamp gefahren. Daher wissen sie bereits, welche wertvolle Erfahrungen Jungen und Mädchen in den Ferien sammeln können. In Sommercamps haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit tolle Outdoor-Aktivitäten zu erleben, neue Freundschaften zu knüpfen und ein bisschen unabhängiger zu werden.

Bevor Sie Ihr Kind in ein Ferienlager oder Sommercamp schicken, müssen Sie eine passende Auswahl sowie etliche Vorbereitungen treffen. Soll die Reise im In- oder Ausland stattfinden? Wie lange soll die Reise gehen und über welchen Anbieter sollte dies organisiert werden? Klären Sie zunächst derartige Fragen.

 

Haben Sie dies getan, ist die Auswahl schon ein wenig eingegrenzt. Worauf sollten Eltern bei der Auswahl achten? Die Expertin für Jugendreisen und Ferienbetreuung bei der Besser Betreut Swiss AG, Franziska Weber (Projektmanager Familie und Beruf) weiss, worauf Eltern vor Abschluss eines Vertrages achten sollten:

 

„Es ist immer wichtig zu wissen, wie die Betreuer ausgebildet sind und welche Qualifizierungen sie haben. Vielen Eltern ist es ausserdem wichtig, die Betreuer vorher kennenzulernen. Es ist Ihr gutes Recht! Fragen Sie also nach, ob dies möglich ist. Ein Kennenlernen schenkt den Eltern Vertrauen und Sicherheit in den Anbieter, denn schliesslich geht es um ihre Kinder. Erkundigen Sie sich ausserdem über den Versicherungsschutz des Kindes, z.B. im Falle einer Verletzung beim Spielen: Wer übernimmt die Kosten? Bringen Sie ausserdem in Erfahrung, welche Angebote die Sommercamps bieten, vor allem bei schlechtem Wetter! Achten Sie bei der Wahl des Anbieters auf das Busunternehmen. Dies sollte renommiert sein.“

Zu guter Letzt rät Frau Weber  Familien, Ihrem Bauchgefühl zu vertrauen: „Wenn dies komisch ist, sollten Ihre Kinder die Reise in den Ferien bei diesem Anbieter nicht antreten.“

Kinder einbeziehen

Lassen Sie Kinder mitentscheiden, ob und worauf sie  selbst Lust hätten: Abenteuercamp, Sommercamp, Kulturaustausch etc. und grenzen Sie die Auswahl auf zwei bis drei Ziele ein. Indem ein Kind bei der Auswahl mit entscheiden kann, steigt seine Aufregung für das Sommercamp, was eventuelle Ängste vor der Reise lindern kann.

Bereiten Sie sich auf Nervosität und Heimweh vor

Ein bisschen Nervosität ist vollkommen normal. Sollte es die Möglichkeit einer vorherigen Zusammenkunft mit den Familien geben, die ihre Kinder auch ins Ferienlager schicken, ist es ratsam, sich mit diesen zu treffen. So können sich die Kinder vorab schon ein wenig kennenlernen. Von Vorteil ist es auch, wenn Ihr Kind zusammen mit einem Freund oder einer Freundin in den wohl verdienten Sommerurlaub fahren kann. Um Ihren Kindern die Angst vor der ersten Reise ein wenig zu nehmen, ist es auch möglich, vorab mit den Kindern ein wenig zu üben. Machen Sie Wochenendausflüge im Zelt, nehmen die Taschenlampe und erforschen Sie mit ihnen die Dunkelheit.

 

Lassen Sie Ihre Kinder wissen, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie hin und wieder Heimweh haben. Jedoch sollten Sie ihnen nicht das Angebot unterbreiten, sie vorzeitig aus dem Ferienlager oder Sommercamp abzuholen. Dann ist die Hemmschwelle geringer, dass die Kinder dies wirklich möchten.

 

Auf der anderen Seite haben viele Eltern ebenso Trennungsangst wie Kinder. Vor allem, wenn sie sie das erste Mal allein ins Ferienlager schicken, ist das Bangen oft gross. Und die Ferien lang. Doch Sie können über Telefon oder E-Mail jederzeit Kontakt zu Ihrem Sprössling halten und wenn es Probleme geben sollte, würden Sie so umgehend davon erfahren. Denn keine Nachrichten, bedeuten immer gute Nachrichten.

 

 



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